Das Instagram Prinzip

Veröffentlicht am 3. April 2022 um 16:42

Ob Instagram in den Marketing-Mix gehört oder nicht, steht heute nicht mehr zur Debatte. Wer sich oder sein Unternehmen online erfolgreich
vermarkten will, kommt um ein professionelles Instagram-Profil nicht mehr herum.
Die folgenden Fakten über Instagram sprechenfür sich:

  • 2020 nutzen über 1 Mrd. Menschen Instagram weltweit
  • 21 Mio. Nutzer sind es derzeit in Deutschland
  • Täglich nutzen 500 Mio. Menschen Instagram Stories
  • 18 Mio Menschen nutzen Insta-Storys inDeutschland
  • 90 % der Nutzer folgen mindestens einem Unternehmen (Quelle: futurebiz.de

Wie Instagram funktioniert, viele Tipps zum Optimieren Deines Profils und wie Du Instagram erfolgreicher nutzt – ob als Unternehmen oder privat – erfährst Du in diesem Beitrag.

Instagram oder Facebook?

Die Frage, welches soziale Netzwerk sich mehr lohnt, steht oft im Raum: Instagram oder Facebook? Nach wie vor ist Facebook eine lohnenswerte Plattform, doch dass sich gerade die jüngere Zielgruppe deutlich häufiger auf Instagram bewegt, ist inzwischen kein Geheimnis mehr.
Doch was macht Instagram so interessant?

Das Instagram-Prinzip

Das Prinzip dürfte bereits bekannt sein: Gepostet werden ausschließlich Fotos oder kurze Videos, welche schnell zu konsumieren sind.
Die Reichweite eines Posts kann via Hashtags spektakulär gesteigert
werden – unabhängig von der Followeranzahl. Das ist ein immenser
Vorteil gegenüber Facebook, wo in der Regel ausschließlich mit der vorhandenen Community kommuniziert wird.
Wenn Du ein paar wichtige Grundlagen berücksichtigst, kannst Du bei Instagram reichweitenstarke Posts veröffentlichen und Dir eine
gänzlich „buntere“ Community aufbauen, als bei Facebook.

Der Start mit Instagram

Instagram-Profil einrichten

Ein Instagram-Account ist schnell und einfach eingerichtet. Wie auch bei Facebook und Co. ist das Erstellen und Nutzen eines Instagram-Profils kostenfrei. Im Unterschied zu Facebook wird Instagram grundsätzlich
(bis auf ein paar wenige Funktionen) über das Handy genutzt.

Privat-Profil, Business-Account oder Creator-Account?

Menschen, die sich „just for fun“ auf Instagram bewegen, reicht ein Privat-Profil. Sofern Du aber Instagram erfolgreich für Dein Business nutzen
willst, empfiehlt sich die Umstellung auf ein
Instagram-Business-Profil. Dieses bietet einige interessante Zusatzfunktionen und ist ebefalls kostenfrei. Der Wechsel kann einfach in den Kontoeinstellungen vorgenommen werden.

Vorteile des Business-Accounts:

  • Kontakt-Buttons im Profil (E-Mail, Telefonnummer, Wegbeschreibung)
  • Klickbarer Link im Profil
  • Instagram Insights (Informationen zu Deinen Abonnenten und
    Deinem Profil)
  • Möglichkeit, Werbeanzeigen zu schalten

Zusätzlich zum Business-Profil gibt es das
Creator-Profil, welches insbesondere Influencern einige zusätzliche Instagram-Funktionen bietet, wie z. B. das Sortieren von Nachrichten und
mehr Informationen zur Community.

Wie soll ich das Instagram-Profil gestalten?

Name und Benutzername
Wichtiger als der hinterlegte Name ist Dein Benutzername. Dieser wird im Newsfeed über jedem Deiner Posts angezeigt oder wenn Du andere Beiträge likest und kommentierst.
Der Name ist lediglich als „Überschrift“ in Deinem Profil zu sehen.
Tipp: Hier muss nicht zwingend Dein (Unternehmens-) Name stehen.
Stattdessen könntest Du hier auch Deine Kerndienstleistung prominent aufführen.

Profilbild
Die großen Unternehmen platzieren hier natürlich ihr Logo. Doch solange Du noch als Solo-Preneur unterwegs bist, ist DEIN Gesich auch das Gesicht Deiner Marke - zeige Dich, werde sichtbar und wähle ein ansprechendes Profilbid von Dir. Das muss kein durchgestyltes Foto sein - sympathisch und authentisch sollte es sein.
 Achte darauf, dass sich keine wichtigen Inhalte in den Ecken des Bildes befinden, da das Instagram-Profilbild immer kreisförmig dargestellt wird, und somit die Ecken abgeschnitten sind.
Deine Follower sehen Dein Profilbild bei jedem Deiner Posts oder Likes. Somit entsteht ein Wiedererkennungseffekt, weshalb das Instagram Profilbild nicht zu häufig gewechselt werden sollte.

Steckbrief / Bio
In der Kürze liegt die Würze: Für den Text in Deinem Instagram-Profil hast Du 150 Zeichen Platz.
Hier kannst Du Deinen Profilbesuchern zeigen, mit welchen Themen Du Dich beschäftigst.
Sei kreativ und nutze auch Emojis, um den Steckbrief interessant zu gestalten.

Zeilenumbrüche kannst Du mit einem einfachen Trick
einfügen:

  • Schreibe Deinen Steckbrief in der Notizen-App
    Deines Smartphones,
  • kopiere ihn und füge den Text in Deinen Steckbrief ein.

In Deinem Profil kannst Du genau einen klickbaren Link einfügen. Dieser kann beliebig oft
verändert werden. So kannst Du temporär z. B. bei besonderen Aktionen den Link direkt zur jeweiligen Landingpage einfügen und in einem Post darauf hinweisen (gängige Formulierung: „Link in Bio“).

Instagram Feed aufbauen

 

Optimale Posts bei Instagram
Erfolgreiche Instagram-Profile zeichnen sich dadurch aus, dass alle Posts im Instagram-Profil harmonisch zusammenpassen. Man erkennt einen roten Faden. Zum Beispiel dadurch, dass auf den Beiträgen wiederkehrende Elemente zu finden sind, oder dass alle Aufnahmen mit dem
gleichen Filter versehen wurden.
Eine gute Möglicheit ist auch, Markenfarben und Schriften festzulegen und zu verwenden. Dadurch werden Deine Posts auch beim flüchtigen Durchscrollen gleich erkannt.

Bilder bei Instagram posten
Wichtig beim Posten Deiner Bilder ist eine gute Qualität und das richtige Format 1.080 x 1.080 Pixel. Fotos können im Quadrat, Quer- oder
Hochformat hochgeladen werden. Beachte, dass in Deinem Profil alle Posts quadratisch angezeigt werden und sich die wichtigen Inhalte deshalb in der Mitte des Bildes befinden.

Instagram gibt uns bereits großartige Möglichkeiten der Bildbearbeitung. Du kannst aus verschiedenen Filtern wählen oder selbst noch
ins „Finetuning“ gehen. Für eine individuellere Bildbearbeitung gibt es unzählige Apps – ich nutze derzeit besonders gerne: Instasize und
Facetune 2.

Videos bei Instagram posten
Video-Posts sind grundsätzlich auf 60 Sekunden Länge limitiert. Dank Instagram TV (kurz IGTV) können inzwischen auch längere Videos von bis
zu 10 Minuten hochgeladen werden. Der bisherige Nachteil gegenüber YouTube wird hierdurch etwas ausgeglichen.
Wie bei den Bild-Posts kannst Du auch bei Videos verschiedene Formate hochladen und die Instagram-Filter anwenden, um Deine Beiträge
harmonischer an Dein Profil anzupassen.

Hashtags richtig einsetzen
Zum optimalen Einsatz von Hashtags gehen die Meinungen zum Teil weit auseinander.

Am besten ist es deshalb, wenn Du selbst ausprobierst, mit welcher Variante Deine Instagram-Beiträge den größten Erfolg erzielen. Ein
paar Hashtag-Grundregeln gibt es aber trotzdem:

  1. Nutze Hashtags :)
  2. Verwende viele Hashtags (max. 30!)
    Instagram erlaubt bis zu 30 Hashtags pro Beitrag. Warum solltest Du also nur eine Handvoll nutzen? Probiere aus, ob Du mit 10, 20 oder 30
    Hashtags Deine Instagram-Beiträge am erfolgreichsten ausstattest. Ich nutze derzeit grundsätzlich ca. 20 Hashtags.
  3. Wähle relevante Hashtags
    Die Hashtags sollten immer zum Thema passen
    (entweder zum Bild oder zu Deinem Text).
  4. Die Hashtags sollten nicht zu häufig genutzt werden
    Je allgemeiner Dein gewählter Hashtag ist, desto häufiger haben ihn schon andere verwendet.
    Beispielsweise wurde der Hashtag #foodlover bereits knapp 2 Millionen (!!!) mal benutzt. Du kannst Dir vorstellen, dass Dein Post in der Flutzu diesem Hashtag sehr schnell untergeht. Entscheide Dich deshalb lieber für Hashtags, dieweniger genutzt werden (z. B. bis max. 100.000) – die Wahrscheinlichkeit, dass Dein Post hierin entdeckt und geliked wird, ist deutlich größer. Hashtags, die bisher nur sehr selten verwendetwurden sind für Deinen Reichweitenboost ebenso wenig sinnvoll.
  5. Hashtags im Text oder als Kommentar?
    Auch hier gilt: Finde Deinen Weg. Zu viele Hashtags im Fließtext können vom Nutzer als störend empfunden werden, weshalb sie am besten
    ans Ende des Posts gesetzt werden. Mit Deiner Notizen-App kannst Du die Hashtags mit etwas Abstand zum Text setzen. 

Übrigens:
Instagram-Profile mit einer großen Community nutzen häufig nur wenige oder gar keine Hashtags. Durch ihre vielen Follower ist die Reichweite bereits sehr groß. Meist ernten die Posts neben zahlreichen Likes auch viele Kommentare, was zusätzlich die Reichweite erhöht (Stichwort Engagement, siehe weiter unten).
Sofern Du mit Instagram startest, solltest Du Dich davon nicht verleiten lassen und trotzdem (passende) Hashtags nutzen.

Die Wunderwaffe: Engagement
Während wir versuchen das perfekte Bild zu kreieren, passend dazu einen emotionalen Text zu verfassen, die optimalen Hashtags zu finden
und zusätzlich täglich den Storyfeed kreativ zu bedienen, dürfen wir eine wichtige Sache nicht vergessen: In jedem sozialen Netzwerk geht es
um INTERaktion – so auch bei Instagram.

Was bedeutet das für Dich?
Es geht nicht darum, nur Output (in Form von Posts oder Stories) zu haben. Das wäre eine ziemlich einseitige Kommunikation. Stell Dir
vor, Du triffst Dich mit einer Gruppe von Menschen und da ist dieser eine, der die ganze Zeit nur von sich erzählt. Das ist vielleicht sogar interessant und Du stellst ihm Fragen, aber er antwortet nicht mal darauf und redet einfach
weiter. Du fragst Dich, ob er nicht auch mal die anderen reden lassen will?

Wie im echten Leben möchte auch in der virtuellen Welt niemand nur mit Content überflutet
werden. Daher ist die Interaktion mindestens
genauso wichtig wie ein schön gepflegtes Instagram-Profil mit ansprechenden Inhalten. Wenn Du erfolgreich bei Instagram sein möchtest, die Reichweite Deiner Beiträge erhöhen willst und Du neue Follower gewinnen möchtest, ist es wichtig, dass Du mit der Instagram-Community
interagierst.

Meine Engagement-Tipps für Dich:

  1. Sei engagiert bei Nachrichten
    Eine der leichtesten Engagement-Übungen: Privatnachrichten sollten (zeitnah) beantwortet werden. Bei Nachrichten als Reaktion auf Deine Story ist es umso wichtiger, schnell zu sein, denn dadurch kann sich die Reichweite erhöhen.

  2. Sei engagiert bei Kommentaren
    Jemand hat sich die Zeit genommen, einen Kommentar unter Deinen Post zu schreiben? Dann reagiere auf jeden Fall darauf. Je mehr Kommunikation unter Deinen Beiträgen stattfindet, desto stärker kann die Reichweite wachsen.
    Kommentiere auch andere Instagram-Posts!
    Mit jedem Kommentar unter anderen Beiträgen hinterlässt Du einen kleinen digitalen Fußabdruck. Jeder, der Deinen Kommentar sieht wird
    zum potentiellen Besucher Deines Instagram Profils. Wenn ihm dieses gefällt, gewinnst Du vielleicht einen neuen Follower oder zumindest
    das eine oder andere Like.

    Aber Vorsicht: Damit Du mit Deinen Kommentaren einen positiven Effekt erzielst, achte darauf, dass sie stets persönlich und möglichst individuell sind und verzichte auf „Copy & Paste“.

  3. Sei engagiert beim Liken
    Jeder möchte möglichst viele Likes auf seine
    liebevoll erarbeiteten Posts erhalten. Das funktioniert nur, wenn Menschen Instagram-Content konsumieren und auf das Herz klicken. Werde einer davon! Und zwar in hohem Maße. Je mehr Likes Du bei anderen Instagram-Posts verteilst, desto mehr ziehst Du die Aufmerksamkeit auf Dich.

    Probiere es einmal aus: Wenn Du etwas gepostet hast, klick Dich durch Deine verwendeten Hashtags und like alles, was Dir gefällt. Vielleicht entdeckst Du dabei Instagram-Accounts, bei denen Du direkt ein paar mehr Beiträge mit einem Herz versiehst. Das hat den Effekt, dass
    dies besonders auffällt. Mit Glück klickt sich der Mensch hinter dem Account auch zu Dir herüber und liked, kommentiert oder abonniert. Zugegeben: Dieser Part ist aufwändig, aber Engagement kommt von engagieren.

    Probiere meine Tipps einfach mal aus und Du wirst sehen, dass Du mit mehr Likes, Kommentaren und Followern belohnt wirst.

Lass Dich inspirieren
Halte in der Instagram-Welt stets die Augen
offen und schau öfter mal bei großen InstagramProfilen vorbei. Hier kannst Du einige Ideen
sammeln und sehen, wie z. B. neue InstagramFunktionen genutzt werden können.
Du willst Dich von erfolgreichen Instagrammern inspirieren lassen? Dann schau dir doch mal die beliebtesten Instagram-Profile an.

Marke mit den meisten Followern (weltweit):

  • National Geographic 146 Mio. (@natgeo)

Person mit den meisten Followern (weltweit)

  • Cristiano Ronaldo 241,55 Mio. (@cristiano)

(November 2020 Quelle influencerwiki.de)

Instagram Story-Guide: Was sind Instagram Stories?
Beiträge machen für Profilbesucher den ersten Eindruck aus, Reels sind weiter auf dem Vormarsch (und jetzt auch als Werbeformat verfügbar) – aber wer die Möglichkeiten der Story vernachlässigt, verpasst die große Chance Sichtbarkeit zu generieren.

Die wichtigste Regel lautet: Authentizität

Das Phänomen der inszenierten Perfektion ist auf Instagram weitverbreitet.
Wer bereits aktiv Beiträge erstellt, dem ist folgende Situation nicht unbekannt: Unzählige Bilder werden gesichtet, keines ist gut genug, das Bild wird wieder und wieder gemacht, die Pose geändert, der Hintergrund
angepasst, Kleinigkeiten eventuell noch mit einer Bildbearbeitungssoftware retuschiert – all das, um den persönlichen Ansprüchen gerecht zu werden.

Doch hier ist der Clou: Es muss nicht immer alles perfekt sein. Gewöhne Dich daran, Dich zu zeigen, wie Du bist. Stories ermöglichen anderen Usern einen Einblick in Dein Leben und werden als besonders authentisch wahrgenommen.
Dabei ist der Einstieg erfrischend einfach, denn man muss kein Profi-Videograph sein, um Stories zu erstellen. Selbst DAX-Unternehmen
greifen auf das Smartphone zurück, um einfach und schnell Inhalte unter die eigenen Follower zu bringen.

Die Instagram-Story

Viele Instagram-Nutzer konsumieren inzwischen überwiegend die Stories und schauen sich weniger die Beiträge im Instagram-Feed an.
Menschen lieben es einfach, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und am Leben anderer teilzuhaben.
Biete auch Du Deinen Followern interessante
Impressionen aus Deinem Alltag in der Instagram-Story. Du kannst die Funktion auch nutzen, um z. B. Deine Produkte oder Dienstleistungen genauer zu beleuchten. Deiner Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt und Du kannst Deine Stories mannigfaltig gestalten. Derzeitige Funktionen in der Instagram-Story:

  • Zahlreiche Effekte und Filter
  • Verschiedenste Schriften und Farben zum
    selber malen
  • Animierte GIFs
  • Umfragen und Quizfragen
  • Standortmarkierung
  • Countdown
  • Hintergrundmusik
  • v.m.

Um den Wiedererkennungseffekt auch in Deinen Stories zu stärken, empfehle ich Dir auch hier wiederkehrende Farben und Schriften zu verwenden.
Story-Posts werden nach 24 Stunden automatisch gelöscht. Stories, die Du länger erhalten möchtest, kannst Du als “Highlight” abspeichern. Sie sind dann dauerhaft in Deinem Profil zu sehen.

Instagram Story-Guide: So erstelltst Du eine Story

Instagram Stories zeichnen sich durch unterhaltsamen und abwechslungsreichen Content aus. Doch dafür muss man auch erstmal wissen, welche Möglichkeiten der Erstellung es überhaupt gibt.

  1. Tippe in der App auf das weiße Plus im blauen Kreis Deines Profilbilds „Deine Story“. Dafür musst Du Dich im Newsfeed (Home), praktisch
    der Startseite von Instagram, befinden. Alternativ kannst Du auch an einer beliebigen Stelle im Feed nach rechts wischen.

  2. Mach ein Foto, indem Du den runden, weißen Button antippst oder nimm ein Video auf, wenn Du ihn gedrückt hältst.

  3. Klicke auf „Deine Story“ um die Story an all Deine Follower auszuspielen, wähle „Enge Freunde“ oder klicke auf „Senden an“, um die Story einer bestimmten Person zu schicken.

Mit der „Enge Freunde“-Liste lässt sich der Personen-Kreis Deiner Beiträge einschränken. Stories, die nur für enge Freunde gedacht sind, sind je
nach Verfügbarkeit grün umrandet. Dadurch sehen auch Deine Freunde, dass diese Stories nur für einen bestimmten Kreis gedacht sind.

Geheim-Tipp: Biete doch „besonderen“ Kunden die Möglichkeit, zur Liste der „engen Freunde“ hinzugefügt zu werden. Stell es Dir wie einen
VIP-Status vor. Dort können dann bestimmte Aktionen, bspw. Gewinnspiele durchgeführt werden. Kunden oder andere User können sich qualifizieren, indem sie beispielsweise Deinen Newsletter abonnieren.

Kreativität zahlt sich aus – Nutze verschiedene Story-Formate und Effekte
Instagram bietet Dir viele verschiedene Möglichkeiten zur Individualisierung.

Instagram Story-Formate: Gestalten
Hier findest Du eine Übersicht der „Text only“-Formate. Instagram-Stories leben von der Variantenvielfalt. Neben Bildern und Videos, kannst Du den
„Gestalten-Tab“ nutzen, um einen kurzen Text vor einem einfachen farbigen Hintergrund zu packen oder um auf Text-Vorlagen oder GIFs (kleinere
Animationen) zurückgreifen.

Instagram Story-Formate: Boomerang
Auch als separate App verfügbar ist der „Boomerang“ ein Mini-Video, welches vorwärts und rückwärts in Endlosschleife abgespielt wird. Dazu benötigst Du lediglich eine Bewegung. So lassensich auch kleine, alltägliche Momente einfangenund in lustige Videos verwandeln. Der Boomerang
ist der Klassiker unter den Instagram-Formaten
und überaus beliebt.

Instagram Story-Formate: Layout
Mit „Layout“ kannst Du mehrere Fotos in einem einzelnen Bild kombinieren, ähnlich einer Collage. Dazu wählst Du entweder mehrere Bilder aus
Deiner Bibliothek aus oder Du machst Bilder und nutzt diese.

Instagram Story-Formate: Mehrfachaufnahme
Es werden direkt mehrere Fotos hintereinander
aufgenommen, damit Du als User das beste Foto
auswählen und direkt in der Story posten kann.

Instagram Story-Formate: Wasserwaage
Hilft, wie bereits der Name verrät, dabei, Bilder gerade zu halten. Insbesondere bei Panorama-Fotos ist diese Funktion mehr als praktisch.

Instagram Story-Formate: Photobooth
Ein Kameramodus bei dem vier Bilder (eins alle drei Sekunden) aufgenommen werden. Diese werden dann zusammengefügt und können als „StopMotion-Element“ in die Story integriert werden (ähnelt dem Prinzip eines Fotoautomaten).

Instagram Story-Formate: Superzoom
Der Superzoom ermöglicht, ein Gesicht oder ein Objekt durch Heranzoomen „lustig“ hervorzuheben.

Instagram Story-Formate: Freihändig
Da im Modus “Normal” das Aufnahme-Symbol gedrückt gehalten werden muss, um ein Video aufzunehmen, hat Instagram hier eine Erleichterung
hinzugefügt. Mithilfe eines Stabilisators kann man ein Video aufnehmen, welches nicht anfällig für „Verwacklungen“ ist. Im Modus „Freihändig“ nimmst Du das Video mitnur einem Tippen auf.

Der Schlüssel zu abwechslungsreichem Story-Content liegt in der Vielfalt – und in den Filtern. Probiere Dich an den verschiedenen Formaten aus,
mache Dich mit den Formaten vertraut und wirf einen Blick darauf, wie andere sie nutzen.
Neben den Formaten gibt es noch unzählige Kamera-Effekte, auf die man zurückgreifen kann.
Dazu wischst Du einfach neben dem großen weißen Button zur Foto-/Videoaufnahme nach links und rechts. Effekte von Personen, denen
Du folgst, tauchen neben den von Instagram erstellten auf. Effekte von unabhängigen Creatorn findest Du, wenn Du ganz nach links wischst und
auf die Suche tippst.
Dabei gibt es zwei Wege, diese Effekte zu benutzen. Entweder via Front (Selfie)-Kamera oder über die Hauptkamera des Smartphones. Im Selfie-Modus werden Elemente auf das Gesicht und die unmittelbare Umgebung projiziert.

Effekte können auch auf Gesten reagieren, werden grundsätzlich
aber automatisch angewendet. Wenn Du einen Filter ausgewählt hast, kannst Du anschließend auch auf „Effekt speichern“ klicken und ab sofort für weitere Stories nutzen.

Geheimtipp: Passe die Effekte Dir, Deinem Content und Deinem Stil an. Abwechslung ja, zu bunt nein. Picke Dir lieber ein paar Effekte raus und
nutze hauptsächlich diese.
Übrigens: Mit der kostenfreien Software „Spark AR Studio“ von Facebook lassen sich auch eigene Instagram-Filter erstellen. Wer technisch versiert
ist, sollte auf jeden Fall einen Blick in das Tool werfen.

Das große Ziel: Interaktion und geteilte Inhalte
Jetzt wird es aber endlich Zeit, die Story abzuschließen! Wir gehen einen Schritt weiter: Nachdem Du ein Foto oder Video gemacht hast,
wirst Du automatisch in den Bearbeitungsmodus weitergeleitet.

Instagram Story-Formate: Face-Filter oder Effekt
Auch hier kannst Du noch auf verschiedene vorgegebene Effekte von Instagram zurückgreifen.

Instagram Story-Formate: Link hinzufügen
Ein sogenannter „Swipe Up“-Link, um auf Deine Webseite zu verlinken. Du siehst die Link-Option nicht? Dann ist Dein Konto entweder nicht verifiziert – eine Anfrage lässt sich über die Einstellungen an Instagram stellen – oder Du hast weniger als 10.000 Follower

Instagram Story-Formate: Zeichen-Stift
Füge Pfeile hinzu, unterstreiche Text, deute auf etwas in Deinem Video…tobe Dich kreativ aus!

Instagram Story-Formate: Text
Füge Text zu Deiner Story hinzu. Du kannst aus verschiedenen Schriftarten und -größen wählen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, den Text zu
animieren – so baut sich bpsw. der Satz nach und nach auf. Im Textfeld lassen sich auch andere Accounts erwähnen (@) und Hashtags (#) nutzen.

Instagram Story-Formate: Sticker
Hier gibt es Must-Haves, die Du unbedingt verwenden musst. Darunter fällt der Standort (Geo-Location) sowie Erwähnungen und Hashtags. Letztere lassen sich aber auch im Textfeld einfügen und sind auch klickbar.
Dank Hinzufügen des Standorts wird Deine Story auch vorzugsweise an andere User an diesem Standort ausgespielt.

Lerne jetzt die wichtigsten Story-Sticker kennen:

Standort
Bei Klick erhältst Du eine Liste mit Standorten, welche sich in Deiner unmittelbaren Umgebung befinden. Voraussetzung hierfür ist, dass Du auch
Instagram Zugriff auf Deine Position gewährst.
Je Story kannst Du nur einen Standort hinzufügen. Der Sticker ist besonders wertvoll, da er die Reichweite enorm steigert. Mit einem Klick (Tap)
auf den Sticker kannst Du verschiedene Farb-Varianten auswählen.

Temperatur
Zeigt die Temperatur in Celsius oder Fahrenheit an dem Ort an, an dem Du dich gerade befindest.
Mit einem Klick kannst Du aus verschiedenen Versionen (u.a. mit Sonne) wählen

Uhrzeit
Macht genau das, was es soll. Uhrzeit und Datum
in verschiedenen Farben und Versionen, darunter
als Digital- und Analoguhr, anzeigen.

GIF
Steht für „Graphics Interchange Format“, die heute als Synonym für animierte Kurzvideos verwendet werden. Die Sticker können frei positioniert
werden.

Tag/ Erwähnung
Damit lassen sich andere Accounts deutlich in der eigenen Story hervorheben. Die entsprechenden Accounts erhalten eine Benachrichtigung und können Deine Story auch bei sich in der Story teilen. Tags lassen sich auch mit „@“ in einem Textfeld eingeben.

Musik
Hinterlege Musik in Deiner Story. Hier kannst Du aus einer großen Auswahl von aktuellen Songs, Genres oder Stimmungen auswählen.
Mit einem Schieberegler legst Du genau fest, welchen Ausschnitt des Songs Du gerne nutzen möchtest. Die Länge des Ausschnitts liegt zwischen 5 und
15 Sekunden.

Hashtag
Je Story kann nur ein Hashtag-Sticker verwendet werden. Aber wie bereits erwähnt, kannst Du mehrere Hashtags auch im Textfeld unterbringen.

Umfragen
Mit diesem Sticker lassen sich einfache „entweder oder“ bzw. „Ja/Nein“-Fragen stellen. Als Story-Ersteller sieht man, wie abgestimmt worden ist und kann das Ergebnis wiederum selbst in eine Story packen.

Fragen
Eine direkte offene Frage an Deine Community ohne Einschränkung. User können ihre Antwort eingeben und Du erhältst diese in einer Übersicht
angezeigt. Die ideale Möglichkeit für Interaktion und um direkt Meinungen abzuholen.

Slider
Der Slider ist hauptsächlich zum Erstellen von Stimmungsbildern gedacht. User können den Slider frei bewegen und positionieren. Je größer
(weiter nach rechts), desto größer die Zustimmung. Für den Indikator des Sliders stehen verschiedenen Emojis zur Verfügung.
Als Ersteller erhält man auch hier eine Auswertung, wie welcher User abgestimmt hat.

Ja, es kostet Überwindung in die Kamera zu sprechen. Aber genau das ist es, was Deine Follower sehen wollen Jetzt kennst Du alle Funktionen –
aber von Nichts kommt Nichts. Lerne von anderen Usern, schaue,
wie Content-Creator mit mehr als 100.000 Followern Stories neben den Feed-Beiträgen einsetzen und mach es ihnen nach!

Hier die wichtigsten Tipps für dich zum Start

  1. Sei authentisch
    Verstell Dich nicht. Die beste Möglichkeit zu wachsen und eine Community aufzubauen ist es, Dich ihr gegenüber zu öffnen. Ja, es kostet Überwindung frei vor der Kamera zu sprechen, aber es lohnt sich. Denn Authentizität wird belohnt.
    Nur so können sich Deine Follower mit Dir identifizieren.

  2. Storytelling
    Erzähle eine Geschichte! Lass Deine Stories einem roten Faden folgen. Erzähl aus Deinem Alltag: Was machst Du? Was beschäftigt Dich?
    Du sitztden ganzen Tag im Büro, eigentlich gibt es nicht
    Neues zu berichten? Klar!
    • Woran arbeitest Du gerade?
    • Was sind Deine aktuellen Herausforderungen?
    • Wie trinkst Du Deinen Kaffee?
    • Wie gestaltest Du Deinen Tag?
    Dein Leben und Dein Alltag sind relevant. Und die Definition davon, welcher Content spannend ist und welcher nicht, ist für Jeden
    eine andere.

  3. Variiere Deinen Content
    Wie bereits angesprochen, lohnt es sich auf verschiedene Formate und Effekte zurückzugreifen. Eine direkte Ansprache zu Beginn, dann vielleicht
    ein Boomerang, ein Video-Statement, gefolgt von einer Umfrage an Deine Follower. Nutze Formate und Effekte, um Abwechslung reinzubekommen,
    achte aber darauf, dass es Deine Follower nicht überfordert. Mehrere Frage- und Umfragerunden hintereinander führen zu Verdruss.

  4. Untertitel müssen sein
    Viele User schauen sich Stories ohne Ton an. Daher ist es notwendig, die wichtigen Fakten und Infos in Deiner Story auch schriftlich (z.B. über das Textfeld) festzuhalten. Oder Du suchst nach einem „Sound an“-Sticker und machst Deiner Community so klar, dass es jetzt wichtig ist, zuzuhören.

  5. Stories verschwinden nach 24 Stunden
    Das muss aber nicht sein. In den Highlights kannst Du sie verewigen. So sind sie für Deine Follower und Deine Zielgruppe immer sichtbar.
    Denk aber daran, wirklich nur Highlights dort zu verewigen!

  6. Insights
    In den Einstellungen findest Du die Insights und erfährst so, wie viele Personen Deine Story gesehen haben. Wichtig für Dich: Du erfährst soauch, wie viele Personen bei mehreren Segmenten abgesprungen sind! Grundsätzlich wird das erste Segment einer Story am meisten betrachtet, konzentriere Dich darauf! Interaktion ist für Dich das Zeichen, dass Dein Content relevant ist. Je mehr User auf Deine Stories reagieren und Dir eine Nachricht schreiben, desto besser.

Traffic für Deine Website mit
Instagram & Co


Ein weiterer erfolgloser Tag. Deine Webseite hatte wieder nur zwei Besucher und auch auf deine hundertste Gastartikelanfrage gab es keine Rückmeldung. Selbst wenn sich die Webseitenbetreiber zurückmelden – meist verlangen sie hohe Preise für Gastartikel.
Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein langwieriger Prozess. Erst nach Monaten erreicht deine Webseite gute Platzierungen. Ohne harte Arbeit
und das nötige Durchhaltevermögen bist Du nicht erfolgreich.
Instagram ist eine gute Alternative, um deinen Traffic schnell zu steigern. Mithilfe der Plattform kannst du deine Abonnenten auf deine Webseite
aufmerksam machen.

Instagram Geschäftskonto
Ein Business Profil dient als Voraussetzung für Instagram Shopping und Instagram Werbung. Zudem hast Du die Möglichkeit Kontaktdaten in
dein Profil einzubauen.

Die wichtigsten Daten sind:
• deine E-Mail-Adresse,
• ein Link zu deiner Webseite,
• deine Telefonnummer und
• die Anschrift deines Unternehmens

Instagram beschränkt die Einbindung von Links in deine Bio auf nur einen Link. Aus diesem Grund solltest Du abwägen, welcher Link besonders
relevant ist. Wenn Du beispielsweise Produkte verkaufen möchtest, ist ein Link zum Online Shop sinnvoll. Dein Link darf nicht zu lang sein. Solche Links sind nicht verbraucherfreundlich und senken die Klickrate. Im Internet gibt es zahlreiche kostenlose Anwendungen, mit denen Du deinen Link kürzen
kannst.
Über Instagram Statistiken kannst Du die Interaktionen mit deinem Link überprüfen. Wenn Du nur wenige Klicks erhältst, solltest Du einen anderen
Link testen.

Um deinen Account auf ein Geschäftskonto umzuwandeln, musst Du in die Einstellungen von Instagram wechseln. Dort klickst Du auf „Konto“ und
dann auf „Zu professionellem Konto wechseln“.
Danach musst Du deine Kategorie und deine Kontaktinformationen hinzufügen.
Schon verfügst du über einen Business Account.

Gepflegtes Instagram Profil
Aber nicht allein die Einbindung von Links erhöht deinen Traffic. Dein Instagram Profil muss ansehnlich und übersichtlich gestaltet sein. Dafür ist ein gut strukturierter Feed notwendig.
Entscheidende Kriterien bei der Gestaltung deines Instagram Feeds:

  • Einzigartiges Profilbild
    Dein Profilbild muss qualitativ hochwertig sein. Außerdem sollte es einen Wiedererkennungswert besitzen und sich von der Konkurrenz abheben.
    Am besten eignen sich Nahaufnahmen deines Gesichtes. Aufnahmen in der Totale werden zu stark verkleinert und sind dann nicht mehr erkennbar.
  • Aussagekräftige Bio
    In deiner Bio stehen dir 150 Zeichen zur Verfügung, um dich und deine Tätigkeit zu beschreiben. Die Bio weckt die Aufmerksamkeit zufälliger
    Profilbesucher. Der erste Eindruck entscheidet, ob diese zu Followern werden. Durch den begrenzten Platz musst Du Dir genau überlegen, welche Informationen besonders wichtig sind. Entwickle einen eigenen Stil, der zu deiner Persönlichkeit passt. Jedoch muss deine
    Bio immer übersichtlich sein, da Du sonst potentielle Follower mit Informationen überflutest.
    Emojis sind ein beliebtes Hilfsmittel um deine Beschreibung aufzulockern. Allerdings darfst Duauch damit nicht übertreiben.
  • Einheitlicher Feed
    Ein eigener Stil ist auch bei deinen Beiträgenwichtig. Verwende immer denselben Filter oder einen auffälligen Rahmen. Dadurch steigerst Du
    deinen Wiedererkennungswert. Zudem solltest Du Dir eine Veröffentlichungsroutine aneignen. Abends sind mehr Menschen auf
    Instagram aktiv. Deshalb solltest Du neue Beiträge gegen Abend veröffentlichen.
    Zudem solltest Du immer zur selben Zeit neue
    Beiträge teilen. Deine Follower gewöhnen sich
    nämlich daran und erwarten neue Posts dann
    immer zu dieser Zeit.
    Wenn Du deinen Stil und deine Routine plötzlich
    änderst, verlierst Du dein Alleinstellungsmerkmal
    und auch deine Fans.
  • Instagram Shopping
    Instagram Shopping ist besonders für Online Shops geeignet. Mithilfe dieser Funktion lassen sich Produkte direkt in Beiträgen markieren.
    Potentielle Käufer werden so mit wenigen Klicks auf den Shop weitergeleitet. Um die Funktion zu nutzen, muss dein Unternehmen einige Voraussetzungen erfüllen:

    • Du kannst nur physische Waren verkaufen.
    Dienstleistungen und E-Books können nicht angeboten werden.
    • Zunächst musst Du deine Produkte im Facebook Produktkatalog hinterlegen.
    • Dein Unternehmen muss in bestimmten Regionen (EU, Australien, Nordamerika) sitzen.
    • Du musst mindestens neun Beiträge mit Instagram Shopping veröffentlichen. Nur dann ist die Funktion öffentlich sichtbar.

    Instagram Shopping ist eine gute Möglichkeit, um Interessenten schnell auf deine Webseite zuleiten. Neben dem Traffic steigert dir Instagram
    Shopping auch deine Verkäufe – ein angenehmer Nebeneffekt.
    Allerdings darfst Du mit den Shopping Markierungen nicht übertreiben. Wenn deine Follower nur noch Werbung zu sehen bekommen, entfolgen sie Dir häufig. Zudem müssen die Shopping Beiträge zu deinem Feed passen und dein Alleinstellungsmerkmal aufgreifen.
  • Instagram Werbung
    Mithilfe von kostenpflichtigen Werbeanzeigen auf Instagram lässt sich der Traffic weiter erhöhen. Der Vorteil dieser Methode ist, dass Du die Zielgruppe genau eingrenzen kannst. Im Facebook Werbemanager kannst Du einstellen, welche Personen deine Anzeige sehen sollen (Alter, Geschlecht, Schulabschluss etc.). Wenn deine Webseite für Frauen ab 50 Jahren konzipiert ist, solltest du dies im Werbemanager einstellen. Dadurch bleibt der Streuverlust gering.

Auch bei Instagram Werbung ist eine gute Planung erforderlich:

  • Ziel festlegen
    Zu Beginn musst Du ein klares Ziel deiner Kampagne definieren. Mögliche Ziele sind:

• Reichweite erhöhen
• Traffic ankurbeln
• Markenbekanntheit steigern

Je nach Werbeziel musst Du deine Strategie anpassen. Um deinen Traffic zu steigern, musst Du Linkklicks auf Instagram generieren. Dafür sind
Instagram Stories und Instagram Werbung besonders wichtig.

  • Zielgruppe analysieren
    Im Laufe deiner Kampagne entwickeln sich häufig noch Optimierungsmöglichkeiten. Über Instagram Statistiken kannst du nachvollziehen, welche Personen deiner Zielgruppe tatsächlich
    angesprochen werden.
    Beispielsweise kannst Du die Linkklicks nach Geschlecht und Alter betrachten. Wenn Du deine Kampagne mithilfe dieser Erkenntnisse optimierst, steigerst du deinen Erfolg weiter.

  • Mehrere Anzeigen testen
    Generell solltest Du immer mehrere zeigen testen. Selbst kleine Änderungen am Text, können einen großen Effekt haben.
    Karussellanzeigen und Videoformate sind meist beliebter als reine Bildbeiträge. Sie erzählen meist eine Geschichte und fesseln die Nutzer durch beeindruckende Bilder.

  • Instagram Stories
    Wenn Du mindestens 10.000 Follower bei Instagram besitzt, kannst Du Links in deine Instagram Stories integrieren. Diese Funktion ist besonders
    für Unternehmen geeignet: Zum Produktvideo kannst Du gleich den passenden Link zur Produktseite einfügen.Außerdem kannst du dein Unternehmen über Instagram Stories präsentieren. Durch Einblicke
    hinter die Kulissen identifizieren sich potentielle Kunden stärker mit deinem Unternehmen. Dieses Vertrauen steigert die Verkaufschance enorm.
    Geschickte Call to Actions, wie „Jetzt mehr erfahren“ oder „Hier klicken“ erhöhen die Klickrate
    weiter. Du kannst auch direkt die „Swipe up“-
    Funktion in deine Story einbinden.

    1. Hashtags und Locations
    Bei Instagram Stories solltest Du unbedingt Hashtags und Ortsmarkierungen verwenden. Wenn Nutzer dann nach bestimmten Orten oder Hashtags suchen, wird deine Story dort angezeigt.
    So werden mehr Menschen auf deine Story aufmerksam. Du generierst mehr Linkklicks.

    2. Live Videos
    Live Videos sind eine Unterkategorie der StoryFunktion. Sie ermöglicht Dir, live über Instagram zu streamen. Live Streams sind sehr praktisch, wenn Du Produkte bewerben willst. Zudem kannst Du die Fragen deiner Zuschauer zu den Produkten direkt beantworten. Über Live Videos weist Du gezielt auf Aktionen auf deiner Webseite hin. Damit kurbelst Du den Traffic garantiert an. Baue spezielle Angebote und Rabattaktionen in deine Live Videos ein. Dadurch erhalten deine Zuschauer das Gefühl, dass sie deine Streams nicht mehr verpassen dürfen.

    3. Videos
    Es ist auch möglich, Videos in deine Story zu integrieren. Videos sind ein optisch-ansprechendes Format, um für deine Produkte zu werben. Außerdem kannst Du auch in deine Story-Videos einen Link einbinden.
    Allerdings müssen deine Videos hochwertig sein und die Zuschauer innerhalb weniger Augenblicke fesseln. Der erste Eindruck zählt.

    4. Umfragen
    Über Umfragen kannst Du die Interaktionen der Zuschauer mit deiner Story erhöhen. Beispielsweise kannst Du deine Leser über die Inhalte deines neuen Artikels abstimmen lassen. Zudem kannst Du direkt einen Link zum Artikel einbauen. Damit können deine Follower den Artikel direkt lesen.

    5.„Add a Question“-Sticker
    Mit diesem Sticker können Dir deine Follower Fragen stellen. Diese kannst Du dann zum Beispiel in einem Instagram Live Video beantworten.

  • Influencer Marketing
    Influencer Marketing ist selbst für kleine Unternehmen interessant. Durch die Zusammenarbeit mit Influencern erhöhst Du deine Reichweite enorm. Allerdings musst Du bei der Auswahl der Influencer behutsam vorgehen. Immer mehr Influencer kaufen sich Fake Follower, um Ihre Abonnenten schnell zu steigern. Diese Fake Nutzer interagieren aber nicht mit den Beiträgen des Influencers. Falls Du mit einem Influencer kooperierst, der sehr viele Fake Follower gekauft hat, erreichen deine gesponserten Beiträge nicht die gewünschte Reichweite. Deine Kampagne wird zum Flop.

    Deshalb solltest Du die Follower vorher sorgfältig überprüfen. Die meisten Fake Profile besitzen kein Profilbild und haben spamartige Nutzernamen. Zudem stimmt bei vielen Fake Profilen das „Follow-Abonnenten“-Verhältnis nicht. Das heißt, diese Profile folgen vielen tausend anderen Profilen, haben aber selbst nur sehr wenige Follower.

    Eine hohe Interaktionsrate ist für den Erfolg deiner Kampagne sehr wichtig. Deshalb solltest Du nur mit Influencern kooperieren, die eine Interaktionsrate von mindestens 5% besitzen.

    Geheimtipp:
    Mikro-Influencer (unter 50.000 Followern) besitzen häufig eine gute Interaktionsrate und verlangen meist keine Vergütung. Investiere nicht dein ganzes Werbebudget in große Influencer, wenn Du denselben Effekt auch mit mehreren Mikro-Influencern erzielen kannst.

    Influencer haben dann mehrere Möglichkeiten, um für deine Produkte zu werben. Sie können deine Webseite in ihrer Bio verlinken oder über Stories auf deine Produkte hinweisen. Mikro-Influencer können erfolgreich bei Printkampagnen eingesetzt werden. Meist ist dies mit geringen Kosten verbunden. Aus diesem Grund solltest Du Dir stets die Rechte an den Bildern der Mikro-Influencer sichern. Instagram Marketing: So inspirierst Du Deine Follower mit authentischem Content.

Zusammenfassung


Seit Instagram im Jahr 2010 zum ersten Mal im App Store erschien und zwei Jahre später von dem Unternehmen Facebook übernommen wurde, hat
sich bei der Social Media Plattform einiges getan.
Innerhalb weniger Jahre hat sich Instagram von einer relativ simplen Foto-App zu einem der wichtigsten Social Networks unserer Zeit und einem durchaus relevanten Marketing-Kanal gemausert.

Allein in Deutschland hat Instagram knapp 30 Millionen User. Fast jede dritte Person in Deutschland hat die App also auf dem Smartphone. Weltweit gibt es über eine Milliarde aktive User. Den hohen Nutzerzahlen Rechnung tragend hat sich auch der Funktionsumfang der Plattform signifikant weiterentwickelt.
Die Features gehen inzwischen weit über den einfachen Foto-Upload hinaus. Mit Instagram Stories, Videos, Live-Streams und neuerdings auch
Shopping-Features unterstützt Instagram quasi alle momentan wichtigen Content-Formate. Genutzt wird die Plattform natürlich nicht nur von
Privatpersonen, sondern auch von Unternehmen, die dort von enormer Reichweite und von der direkten Interaktion mit ihren Zielgruppen auf
vielfältige Weise profitieren und ihre MarketingStrategie aufwerten.

Das Interessante dabei ist, dass es dabei nicht immer nur um die klassische Konstellation aus Unternehmen und (potenziellen) Kunden geht, die zum Kauf von Produkten ermuntert werden sollen. Die Tatsache, dass heute grundsätzlich jeder im Besitz eines Smartphones ist und ohne
großen Aufwand Fotos und Videos in professioneller Qualität produzieren kann, macht jeden Instagram-User zu einem potenziellen Markenbotschafter – quer durch alle erdenklichen Branchen und Themen.

Social Media gewinnt durch Pandemie noch mehr an Bedeutung
Sicher überrascht es Dich nicht, dass die Social-Media-Nutzung seit Beginn der Pandemie und andauernder Lockdowns allgemein stark zugenommen hat. 75 Prozent der von Bitkom befragten Internetnutzer geben an, dass sie seit April 2020 deutlich mehr Zeit mit Social Media verbringen.
Dieser Trend zieht sich durch sämtliche Altersgruppen, wobei die Social Media-Nutzung hier natürlich nicht nur auf Instagram beschränkt ist.
Diverse Studienergebnisse deuten darauf hin, dass Jugendliche bevorzugt auf TikTok unterwegs sind, während die bereits genannte Altersgruppe
der 18- bis 34-Jährigen Instagram bevorzugen.

Facebook gilt im deutschsprachigen Raum inzwischen tendenziell als Soziale Plattform für „Ältere“. Gerade vor dem Hintergrund der Corona-Krise kommen auch die sogenannten „Silver Surfer“ immer öfter auf den Geschmack und sind hier als Zielgruppe festzustellen.

Benedict Stöhr, CEO und Co-Founder der Social Media-Marketing-Plattform „squarelovin“ ist davon überzeugt, dass in Zeiten der Pandemie
„Online das einzig verbliebene hochfrequentierte Schaufenster“ ist. Der klassische Einkaufsbummel ist seit Beginn der Coronakrise entweder gar nicht mehr oder nur mit starken Einschränkungen möglich. Daher ist es nur logisch, dass Verbraucher jetzt noch öfter auf Online-Angebote zurückgreifen, um die Lust auf Konsum zu befriedigen. Die
Herausforderung für Anbieter besteht momentan
darin, den traditionellen Nachteilen des Onlineshoppings gegenüber dem stationären Handel mit neuen Lösungen entgegenzuwirken und ihr
Marketing dahingehend neu auszurichten und auch den Nutzen von E-Commerce hervorzuheben.

Viele Verbraucher verzichten nach wie vor ungern darauf, zum Beispiel Kleidung im Laden anzuprobieren oder sich von einem kompetenten
Verkäufer beraten zu lassen. Die Produktfotosund Beschreibungen in Onlineshops können in vielen Fällen nur ein unzureichendes Bild dessen
vermitteln, was von einem Paketboten tatsächlich vor die Haustür gelegt wird. Retouren stellen beim Online-Handel einen riesigen Kostenfaktor
dar und frustrieren sowohl Käufer als auch Unternehmer.

Daher nutzen Konsumenten immer öfter zusätzliche Informationsquellen, um sich davon zu überzeugen, dass ein bestimmtes Produkt
jenseits von Werbeversprechungen den persönlichen Bedürfnissen entspricht oder um sich von authentischen Produktempfehlungen
zum Kauf inspirieren zu lassen.

Die Herausforderung des Online Marketings besteht folglich darin aussagekräftige Produktbilder darzustellen und den Kunden so einen Mehrwert zu bieten. Leere Werbeversprechen vs. Authentizität
Das funktioniert inzwischen ziemlich gut: In unzähligen YouTube-Videos werden Produkte aller Art umfangreichen Tests unterzogen und auf
Instagram kannst Du Dir ein Bild davon machen, wie das T-Shirt, das Du gerne bestellen möchtest,
an Menschen aussieht, die keine Models sind. Der Übergang zwischen Privatpersonen, die Produkte ohne Verbindung zu deren Herstellern neutral
testen und (Micro-)Influencer, die Produkte zugeschickt bekommen, um sich im Zuge von vermeintlich kritischen Produkttests positiv darüber
zu äußern, ist fließend.

Du ahnst wahrscheinlich, dass sich aus dieser Gemengelage spannende Perspektiven in puncto Marketing ergeben. Der Content von Privatnutzern und der von Unternehmen ist auf Social Media-Plattformen wie Instagram nicht immer auf den ersten Blick zu unterscheiden. Oftmals
produzieren User auch Fotos und Videos, die sich für Marken als wertvolles Werbematerial für ihre Marketing-Strategie erweisen können. Der sogenannte „User Generated Content“ (UGC). Im Gegensatz zu professionell produzierter Werbung nehmen wir den Content normaler User als authentisch wahr und entwickeln daher einfacher eine positive Einstellung zu den dargestellten Produkten. Im Rückschluss wirkt sich das auch
positiv auf den gesamten Markenauftritt und die damit zusammenhängende Markenbekanntheitaus.

Die Macht der relevanten Bilder
Was Instagram gegenüber anderen beliebten Social Media-Kanälen besonders auszeichnet, ist der Fokus auf Foto- und Videoinhalte, die schnell
und einfach zu verarbeiten sind, eine hohe Reichweite erreichen und Deine Markenbekanntheit so erhöhen. Damit unterscheidet die Plattform sich
zum Beispiel signifikant von Facebook, LinkedInoder Twitter, wo der Content oft eher textlastig ist. Im Hinblick auf Werbung lässt sich mit Bildern
in vielen Fällen deutlich mehr Wirkung erzielen als mit Text.

Das liegt daran, dass wir Bildinformationen 60.000-mal schneller wahrnehmen als Text, da Bilder unsere Aufnahmebereitschaft für Informationen um 80 Prozent erhöhen und wir uns besonders lange an Informationen erinnern, die wir im Zusammenhang mit visuellen Eindrücken aufgenommen haben.
Damit dieser Effekt eintritt, müssen die Bilder
und Videos für die Betrachter allerdings relevant sein und einen Mehrwert bieten. Relevanz entsteht aus einem oder mehreren der vier Faktoren
Authentizität, Faszination, Emotion und Inspiration.

Vor allem im Hinblick auf Authentizität schneidet klassische Werbung naturgemäß eher schlecht ab.
Während 92 Prozent der Marketer davon überzeugt sind, dass der Content ihrer Brand als authentisch wahrgenommen wird, finden 51 Prozent
der Konsumenten, dass weniger als die Hälfte aller Brands authentischen Content produzieren.

Beispiele für diese Diskrepanz gibt es viele. Der Online-Shop der Modemarke ZARA zum Beispiel ist im Stil eines „Lookbooks“ aufgezogen, was
zwar schick aussehen mag, den Interessenten aber kaum Informationen über die Passform oder andere wichtige Eigenschaften der Kleidungsstücke gibt. Offensichtlich versucht das Unternehmen hier, eine stylische und künstlerisch anspruchsvoll wirkende Ästhetik mittels ihres Online Marketings zu vermitteln. Leider geht das in diesem Fall auf Kosten der User Experience und dürfte sowohl zu Umsatzeinbußen als auch zu einer erhöhten Retourenquote führen. Zumindest wenn man sich ansieht, wie Kunden sich auf Twitter diesbezüglich äußern.

Ein positives Beispiel bietet dagegen die Uhrenund Schmuckmarke Paul Hewitt. Bereits seit derGründung der Marke im Jahr 2009 setzt man hier
auf Content aus der Community – mit Erfolg. Mit einer Mischung aus Influencer-Marketing und UGC gelingt es Paul Hewitt, seiner Zielgruppe
bunte und abwechslungsreiche Inhalte zu präsentieren und dabei den Eindruck von Authentizität zu erwecken, Kunden zu inspirieren und sie emotional abzuholen.

Emotion als USP
Für quasi jede Art von Produkt und Dienstleistung gibt es heute zahlreiche Anbieter, was naturgemäß zu starkem Konkurrenzdruck unter den
Unternehmen führt. Besonders für Neuankömmlinge in diesem Business ist es schwierig, sich in einer Nische gegenüber etablierten Platzhirschen einen Namen zu machen. Umso mehr, da die angebotenen Produkte sich in vielen Fällen nicht signifikant voneinander unterscheiden. Rationale Argumente helfen selten dabei, sich in gesättigten Märkten erfolgreich zu positionieren. Stattdessen gilt es, mit starkem Content die Herzen der Zielgruppen zu erobern und eine Marke aufzubauen, die mit Authentizität, Faszination und positiven Emotionen in Verbindung steht.

So kann zum Beispiel die Anziehungskraft eines beliebten Influencers zum entscheidenden Erfolgsfaktor für Deine Marke werden.
So wachsen Brands auf Instagram Instagram bietet für Marken viele spannende Möglichkeiten, um mit ihren Zielgruppen in Kontakt zu treten und sich von der Konkurrenz abzuheben.
Diese lassen sich grob in verschiedene Kategorien
einteilen:

Employer Branding
Vor allem dann wichtig, wenn Du auf der Suche nach neuen Talenten bist und Dein Unternehmen als spannenden Arbeitgeber positionieren möchtest. Instagram eignet sich perfekt, um Deinem Unternehmen ein Gesicht zu geben und deinerCommunity zu zeigen, warum eine Bewerbung
sich auf jeden Fall lohnt.

Brand Building
Zum Aufbau Deiner Marke kannst Du beispielsweise Produkt-Launches auf Instagram zelebrieren oder mit originellem, emotionalem oder
lustigem Content Aufmerksamkeit und Sympathie generieren. Eingängige Hashtags, entweder allgemein in Bezug zu Deinem Unternehmen (ein
sogenannter „Branded-Hashtag“) oder spezifische Kampagnen-Hashtags, führen dabei zu Wiedererkennungswert und Interaktion.

Community Building
Eine der tollsten Möglichkeiten auf Instagram besteht in der direkten Interaktion mit Deiner Community respektive Zielgruppe. Du kannst jederzeit auf Fragen, Feedback und Wünsche antworten und damit Customer Centricity demonstrieren und zeigen, wie wichtig Dir die Meinung Deiner Community ist.

Conversion
Aber nicht nur die Interaktionsrate lässt sich mithilfe von Instagram steigern, nicht zuletzt hilft Instagram Dir auch unmittelbar dabei, Conversions zu generieren. Du kannst Deinen Shop in Deinem Instagram Profil verlinken, klassische Ads als Instagram Story platzieren und mit Influencern zusammenarbeiten, die ihre Community per „Swipe-Up-Link“ zu Dir weiterleiten und so von ihrer Reichweite profitieren.

Nachfolgend erfährst Du im Detail, welche verschiedenen Content-Features Instagram Dir bietet und in welchen Zusammenhängen sie am besten im Zuge Deines Online Marketings zumEinsatz kommen sollten, um Dir den größtmöglichNutzen zu erbringen.

  1. Instagram Feed
  2. Instagram Stories
  3. Instagram TV
  4. Instagram Reels
  5. Instagram Guides
  6. Instagram Shopping
  7. Hashtags
  8. Influencer

Im Einzelnen:

  • Instagram Feed
    Dein Instagram Feed ist Dein wichtigstes Aushängeschild auf der Plattform und in der Regel das Erste, was potenzielle Abonnenten von Dir sehen.
    Die Entscheidung, Deinem Instagram Account zu folgen und somit auch Deine Followerzahl und Deine Reichweite, hängen also unmittelbar mit
    Deinem Feed zusammen. Dieser setzt sich aus Fotos, Videos und Carousel Posts zusammen, die in Deinem Instagram Profil permanent sichtbar
    bleiben und sich im Laufe der Zeit zu einer Art Mini-Katalog oder Moodboard entwickeln können, in dem sich Deine Marke widerspiegelt.

    Das Format der Inhalte lässt sich für verschiedene Nutzungsweisen optimieren: 1:1, 16:9, 4:5

  • Instagram Stories
    Instagram Stories sind kurze Videoclips mit einer maximalen Länge von 15 Sekunden (die allerdings durch das Aneinanderreihen mehrere Story-Clips oft verlängert werden). Sie sind für Abonnenten 24 Stunden lang sichtbar und ermöglichen eine sehr aufwendige Interaktion. Das Format eignet sich ideal, um Einblicke hinter die Kulissen Deines
    Unternehmens zu gewähren, auf Events, Aktionen, Product Launches und vieles mehr aufmerksam zu machen oder auch um nach neuen Mitarbeitern zu suchen.

    Besonders interessant sind vor diesem Hintergrund Instagram-Story-Links, mit denen Du Deine Abonnenten in der Story zum Beispiel auf Deine Website oder ein Sonderangebot weiterleiten kannst. Nutzen kannst Du Instagram-Story-Links allerdings erst, wenn Du über einen verifizierten Account verfügst oder Deine Followerzahl mindestens 10.000 beträgt.

  • Instagram TV
    Mit Instagram TV (IGTV) kannst Du Videos mit bis zu 60 Minuten Länge auf der Plattform veröffentlichen, die dann permanent in Deinem
    Feed gespeichert bleiben. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Egal, ob Du eine Serie konzipierst, im Rahmen von Tutorials oder Hauls,
    Produkte vorstellst, Interviews durchführst oder ein News-Format für Deine Marke etablierst.

  • Instagram Reels
    Instagram Reels wurden vor dem Hintergrund des Erfolgs von TikTok eingeführt. Das Format unterscheidet sich auf den ersten Blick nicht nennenswert von der Instagram Story, erlaubt jedoch durch zahlreiche Bearbeitungsmöglichkeiten für die Videoclips ein höheres Maß an Kreativität. Besonders das Multi-Clip-Format erfreut sich
    großer Beliebtheit. Außerdem kommst Du mit Deinen Reels in den „Explore-Bereich“ von Instagram, wodurch sie vor allem für kleinere Creators und Brands zu mehr Sichtbarkeit führen können.

    Ähnlich wie mit Instagram Stories kannst Du hier unterhaltsame „Snackables“ präsentieren, interessante Einblicke ins Team oder den Büroalltag geben oder auf Produkte aufmerksam machen.

  • Instagram Guides
    Seit Ende 2020 bietet Instagram mit dem GuideFeature die Möglichkeit, mehrere Posts zu einem – Überraschung – Guide zusammenzustellen. Die
    Grundidee orientiert sich an klassischen Step-bystep Guides im
    „How to“-Stil. Natürlich kannst du deinen Content auch zu einer Serie themenbasierter Empfehlungen oder Moodboards zusammenstellen, Deinen Kunden Produkte und Dienstleistungen näherbringen oder
    User-Generated Content (UGC) in diesem Format verarbeiten.
    Auch im Zuge von Influencer-Kampagnen kannst Du Instagram Guides kreativ zum Einsatz bringen.
    Momentan sind Guides nur über Profile auffindbar. Bald sollen sie jedoch auch im Explore-Tab zu finden sein.

  • Instagram Shopping
    Hinter Instagram Shopping steht die Erkenntnis,
    dass viele Konsumenten Instagram als Inspirationsquelle für Kaufentscheidungen nutzen.

    Studien machen deutlich, dass viele Nutzer daran interessiert sind, Produkte zu kaufen, die sie auf Instagram gefunden haben. Bestellungen innerhalb der Instagram App zu tätigen, ist bisher nicht möglich. Durch Instagram Shopping mach die Plattform es Unternehmen aber so einfach wie möglich, Usern den Kauf der Produkte zu ermöglichen, die sie auf Instagram zu sehen bekommen.

    Eine zentrale Rolle spielen dabei Produktmarkierungen und Shopping-Links, die Du in Fotos, Videos und Stories einfügen kannst. In den USA ist
    es bereits möglich, direkt auf Instagram eine Art Produktgalerie inklusive Preisangaben anzulegen und User per Link zum Bezahlprozess des dazugehörigen Onlineshops zu führen. In absehbarer Zeit wird Instagram das Feature auch international ausrollen.

  • Hashtags
    Hashtags sind für Nutzer von Social Media seit Jahren ein gewohnter Anblick. Über die genaue Funktion von Hashtags ist sich vielleicht aber immer noch nicht jeder im Klaren. Grundsätzlich handelt es sich bei Hashtags um Schlagwörter, die das Thema eines Beitrags auf Instagram oder anderen Social Networks widerspiegeln und alle zugehörigen Beiträge an einem zentralen Ort sammeln. Dadurch können Marken mit Hashtags auch zusätzliche Reichweite generieren.
  • Influencer
    Wenn Du auf Instagram unterwegs bist, ist Dir sicher schon aufgefallen, dass viele User dazu neigen, auf ihren Fotos dargestellte Markenartikel
    per Hashtag zu kennzeichnen. Wer bereits eine fünfstellige Anzahl an Followern hat und damit für Marken als Influencer interessant ist, tut
    dies womöglich aufgrund eines Werbevertrages. Andere wiederum erhoffen sich vielleicht einen solchen, indem sie Hashtags nutzen, um so die Aufmerksamkeit der Social Media-Marketer auf sich zu ziehen.
    Dass Instagram eine der Plattformen schlechthin für Influencer-Marketing ist, hast Du wahrscheinlich schon mitbekommen. Das Thema in seiner
    ganzen Komplexität abzudecken, würde den Rahmen dieses Artikels sprengen.

    Nur so viel: Grundsätzlich kann jeder InstagramUser zum Influencer werden, die oder der genug Reichweite hat, um mit Marketing-Botschaften einen signifikanten Impact zu erzielen. DieseReichweite ergibt sich in aller Regel daraus, dass Influencer hochwertigen Content erstellen, kreativ sind und gegenüber ihren Followern eine
    Anziehungs- und Überzeugungskraft haben, vonder Marken in hohem Maße profitieren können.

    Instagram Analytics
    Wenn Du einen Business- oder Creator Account hast, behältst Du mithilfe von Instagram Analytics die Performance Deiner Social Media-Aktivitäten im Blick, um Deine Marketing-Strategie nicht aus den Augen zu verlieren. Die Analysen umfassen alle wichtigen KPIs wie Follower-Demographie, Post- und Story-Performance sowie detaillierte Profil-Auswertungen für bestimmte Zeiträume.

    Konkret erfährst Du durch Instagram Analytics
    Folgendes:

  • Likes: Anzahl der „Gefällt mir“-Angaben.
  • Reach: Anzahl der mit einem Beitrag erreichten Personen.
  • Impessions: Anzahl der gesamten Ansichten, auch Mehrfach-Views.
  • Engagement Rate: Anteil der Follower, die mit einem Beitrag interagiert haben.

Wird TikTok Instagram den Rang ablaufen?
Vielleicht fragst Du Dich, wie es angesichts der Popularität von TikTok um die Zukunft von Instagram steht. Tatsächlich konnte TikTok bereits voreinem Jahr zwei Milliarden Downloads verzeichnen, was zumindest theoretisch darauf hindeutet, dass die Nutzerzahl in ähnlichen Sphären wie Instagram sein könnte. Allerdings bietet TikTok im Vergleich zu Instagram bislang nur einen sehr eingeschränkten Funktionsumfang und ist somit
für Unternehmen als Marketing-Kanal nicht in hohem Maße interessant.

Es gibt auf TikTok nur ein Format und auch inhaltlich bieten die kurzen „Spaß-Clips“ vergleichsweise wenig Abwechslung, da unzählige TikTok-Nutzer ihre Videos nach dem Schema globaler Trends (Tänze, Memes usw.) produzieren, die sich dann auf der „For You Page“ tausendfach aneinanderreihen.

Auch im Hinblick auf die Zielgruppe unterscheidet sich TikTok signifikant von Instagram. Wenn Du TikTok kennst, wundert es Dich wahrscheinlich
nicht, dass 1/3 der User weltweit zwischen 10 und 20 Jahre alt sind. Die Hälfte ist unter 30. TikTok orientiert sich mit seinen zuweilen infantilen
Inhalten und seiner simplen Funktionalität dezidiert am Geschmack von Kindern und Jugendlichen. Ein direkter Vergleich mit Instagram ist also
nur eingeschränkt sinnvoll, da beide Plattformen sich im Großen und Ganzen an unterschiedliche Märkte und Communities richten und die zugrundeliegenden Konzepte sich fundamental unterscheiden. 

Um den Erfolg bei Instagram zu steigern, gibt es
zahlreiche Hebel. In diesem Beitrag hast Du einige davon erfahren und ich hoffe, Du konntest ein paar neue Impulse für Dich mitnehmen.
Lass uns an Deinen Erfahrungen oder Fragen gerne teilhaben und schreibe sie direkt hier in den Kommentar.
Beim Optimieren Deines Instagram-Profils wünsche ich Dir ganz viel Erfolg.


Dein Social Media Mentor

Berthold


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